Die große Frage nach dem Sinn 34
02.10.2012
du machst deine Modelle glücklich :-)
Hmm, vielleicht muss es nicht immer einen Sinn geben, ist es nicht schon sinnvoll genug die Welt mit Schönheit und Kunst ein kleines bisschen angenehmer zu machen?
Hmm, vielleicht muss es nicht immer einen Sinn geben, ist es nicht schon sinnvoll genug die Welt mit Schönheit und Kunst ein kleines bisschen angenehmer zu machen?
#22Report
02.10.2012
Ich bin total gerührt über Eure Beiträge! Mit soviel Offenheit und Ausdruck von Leidenschaft habe ich nicht gerechnet (in der Laberecke)!
Es tut gut zu hören, dass ich nicht der einzige bin, dem sich die Sinnfrage stellt. Danke auch für die Ratschläge, das Hobby zu wechseln. Denn das hat bei mit die spontane Reaktion hervorgerufen: NIEMALS! Dafür brenne ich zu sehr.
Ich denke, ich habe mich in den letzten Wochen übernommen. Ich werde mich entkrampfen, die Anzahl der Shootings und Composings reduzieren, mir neue Ziele setzen und vielleicht auch einen neuen Stil finden. Aber erst mal mache ich eine "kreative Pause".
Danke für Eure Unterstützung!
Es tut gut zu hören, dass ich nicht der einzige bin, dem sich die Sinnfrage stellt. Danke auch für die Ratschläge, das Hobby zu wechseln. Denn das hat bei mit die spontane Reaktion hervorgerufen: NIEMALS! Dafür brenne ich zu sehr.
Ich denke, ich habe mich in den letzten Wochen übernommen. Ich werde mich entkrampfen, die Anzahl der Shootings und Composings reduzieren, mir neue Ziele setzen und vielleicht auch einen neuen Stil finden. Aber erst mal mache ich eine "kreative Pause".
Danke für Eure Unterstützung!
#23Report
02.10.2012
meine bearbeitungen dauern nicht länger als 4 min ... ich denke ich kann da nicht mitreden
#24Report
02.10.2012
Vielleicht sollttest du dich, neben den Composings, auch mit der besonderen Faszination von herausragenden Fotografien beschäftigen, die nicht auf starken Spezialeffekten, sondern nur auch der besonderen Bildsprache und Bildgestaltung beruhen. Composings haben, aufgrund ihrer starken plakativen Wirkung, auch einen schnellen Ermüdungseffekt. Die Beschäftigung mit der Kunst und der Fotografie alter Meister kann unser Blickfeld öffnen und neue kreative Wege aufzeigen.
#25Report
02.10.2012
gute idee martin - mit wem hab ich mich wohl hierbei in diesem sinne "beschäftigt"?
klick
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Original von Martin Zurmühle
Vielleicht sollttest du dich, neben den Composings, auch mit der besonderen Faszination von herausragenden Fotografien beschäftigen, die nicht auf starken Spezialeffekten, sondern nur auch der besonderen Bildsprache und Bildgestaltung beruhen. Composings haben, aufgrund ihrer starken plakativen Wirkung, auch einen schnellen Ermüdungseffekt. Die Beschäftigung mit der Kunst und der Fotografie alter Meister kann unser Blickfeld öffnen und neue kreative Wege aufzeigen.
#26Report
#27
03.10.2012
Haha, hab ich auch eben gedacht. Aber an einigen Fotos / Composings arbeite ich auch 3-4 Stunden..
Vielleicht erlebt der TO seine Fotomidlifecrisis ;-)))
Vielleicht erlebt der TO seine Fotomidlifecrisis ;-)))
#28Report
05.10.2012
Mir fiel einmal auf, dass die Fotografie und die Bea oft undankbar ist. Will heißen, die Leute wissen oft nicht wieviel Arbeit und Herzblut in der Arbeit steckt.
Mir ging es besser, als ich beschloss die Fotos in erster Linie für mich zu bearbeiten. Einfach aus dem Grund weil ich es Super entspannend finde abends noch eins zwei Fotos zu bearbeiten. Und dieses Wissen treibt mich an, einfach ein Hobby zu haben, was einem gefällt.
Vielleicht hast Du wirklich zu viel gemacht: wenn zu viele Shooting aufeinander folgen, geht oft die Kreativität und Freude den Bach runter
Mir ging es besser, als ich beschloss die Fotos in erster Linie für mich zu bearbeiten. Einfach aus dem Grund weil ich es Super entspannend finde abends noch eins zwei Fotos zu bearbeiten. Und dieses Wissen treibt mich an, einfach ein Hobby zu haben, was einem gefällt.
Vielleicht hast Du wirklich zu viel gemacht: wenn zu viele Shooting aufeinander folgen, geht oft die Kreativität und Freude den Bach runter
#29Report
06.10.2012
Wenn aus Fotografie Fotofragie wird ;-))))
Man muss das tun, was Spass macht. Wenn es dir keinen Spass macht, an einem Bild 4 Stunden zu sitzen, solltest du über neue Gebiete nachdenken.
Diesr Zeitaufwand für Comosings ist der fast zwangsweise aufkommende Nebeneffekt der Studiofotografie.
Als ich mit der people-Fotografie angefangen habe, war ich im Studio und hab sehr schnell gemerkt, dass der eintönige Studiohintergrund GAR nicht geht und habe mich mit composings beschäftigt. Das hat schon auch Spass gemacht, aber der Zeiteinsatz dafür stand in keinem Verhältnis.
Mir macht das Fotografieren selbst einfach NOCH MEHR Spass als die Bearbeitung.
Deswegen hab ich mal eine grobe Regel aufgestellt: Die Nachbearbeitung soll nicht länger dauern als das shooting selbst.
Mit Composings wird das nicht klappen, wenn man sich nicht nur auf zwei drei Bilder beschränkt.
Was mich nämlich noch weniger befriedigt, ist wenn ich einen Haufen supertolle Fotos vom shooting hab und aus Zeitmangel nur eine Hand voll bearbeiten kann.
Die Lösung für mich war, mich auf outdoor und "on location" zu konzentrieren.
Das hat gegenüber Studio viele Vorteile:
- Erstens: kein Studio, das einen Haufen Geld kostet.
- Zweitens: Bearbeitung hält sich in Grenzen, weil man keinen Hiintergrund reinbasteln muss.. der Hintergrund ist einfach da ;-)))
- Und drittens... und das ist für mich mit am wichtigsten: Es BLEIBT spannend ;-) Die Atmosphäre einer coolen location wird man im Studio NIE haben. Wer noch nie in einem abgelegenen verträumten, moosbedeckten Zauberwald ein shooting mit einer "Elfe" hatte, wird das vielleicht nicht nachvollziehen können. Für mich ist es elementarer Bestandteil dieses schönen Hobbys. Oder einfach mal wieder der Kick, in einem abgesperrten Gebäude ein nicht ganz legales shooting zu machen. Oder der Adrenalinschub, wenn man ein shooting "im" Wasser macht und man es gerade noch schafft nach einem Ausrutscher die Kamera am langgestreckten Arm in der Luft zu halten, während man selbst schon komplett unter Wasser ist ;-))) .... Im Studio nicht möglich.
Gruß,
Wolfgang
Man muss das tun, was Spass macht. Wenn es dir keinen Spass macht, an einem Bild 4 Stunden zu sitzen, solltest du über neue Gebiete nachdenken.
Diesr Zeitaufwand für Comosings ist der fast zwangsweise aufkommende Nebeneffekt der Studiofotografie.
Als ich mit der people-Fotografie angefangen habe, war ich im Studio und hab sehr schnell gemerkt, dass der eintönige Studiohintergrund GAR nicht geht und habe mich mit composings beschäftigt. Das hat schon auch Spass gemacht, aber der Zeiteinsatz dafür stand in keinem Verhältnis.
Mir macht das Fotografieren selbst einfach NOCH MEHR Spass als die Bearbeitung.
Deswegen hab ich mal eine grobe Regel aufgestellt: Die Nachbearbeitung soll nicht länger dauern als das shooting selbst.
Mit Composings wird das nicht klappen, wenn man sich nicht nur auf zwei drei Bilder beschränkt.
Was mich nämlich noch weniger befriedigt, ist wenn ich einen Haufen supertolle Fotos vom shooting hab und aus Zeitmangel nur eine Hand voll bearbeiten kann.
Die Lösung für mich war, mich auf outdoor und "on location" zu konzentrieren.
Das hat gegenüber Studio viele Vorteile:
- Erstens: kein Studio, das einen Haufen Geld kostet.
- Zweitens: Bearbeitung hält sich in Grenzen, weil man keinen Hiintergrund reinbasteln muss.. der Hintergrund ist einfach da ;-)))
- Und drittens... und das ist für mich mit am wichtigsten: Es BLEIBT spannend ;-) Die Atmosphäre einer coolen location wird man im Studio NIE haben. Wer noch nie in einem abgelegenen verträumten, moosbedeckten Zauberwald ein shooting mit einer "Elfe" hatte, wird das vielleicht nicht nachvollziehen können. Für mich ist es elementarer Bestandteil dieses schönen Hobbys. Oder einfach mal wieder der Kick, in einem abgesperrten Gebäude ein nicht ganz legales shooting zu machen. Oder der Adrenalinschub, wenn man ein shooting "im" Wasser macht und man es gerade noch schafft nach einem Ausrutscher die Kamera am langgestreckten Arm in der Luft zu halten, während man selbst schon komplett unter Wasser ist ;-))) .... Im Studio nicht möglich.
Gruß,
Wolfgang
#30Report
06.10.2012
Genau mein Befinden.
Und pro Foto nicht mehr als 10 Minuten Bearbeitungszeit ...
Dafür der Kontakt mit Menschen, das Kennenlernen von neuen Locations etc. => alles Dinge, die mir gut gefallen.
Und genau aus diesem Grunde investiere ich auch keine Tausende in die Ausrüstung.
Kleine Einsteiger DSLR, dazu 3 vernünftige Festbrennweiten, ein Blitz mit Funkauslösung => mehr gibt es bei mir nicht :-)
Und pro Foto nicht mehr als 10 Minuten Bearbeitungszeit ...
Dafür der Kontakt mit Menschen, das Kennenlernen von neuen Locations etc. => alles Dinge, die mir gut gefallen.
Und genau aus diesem Grunde investiere ich auch keine Tausende in die Ausrüstung.
Kleine Einsteiger DSLR, dazu 3 vernünftige Festbrennweiten, ein Blitz mit Funkauslösung => mehr gibt es bei mir nicht :-)
Original von ~ WH-F ~
Wenn aus Fotografie Fotofragie wird ;-))))
Man muss das tun, was Spass macht. Wenn es dir keinen Spass macht, an einem Bild 4 Stunden zu sitzen, solltest du über neue Gebiete nachdenken.
Diesr Zeitaufwand für Comosings ist der fast zwangsweise aufkommende Nebeneffekt der Studiofotografie.
Als ich mit der people-Fotografie angefangen habe, war ich im Studio und hab sehr schnell gemerkt, dass der eintönige Studiohintergrund GAR nicht geht und habe mich mit composings beschäftigt. Das hat schon auch Spass gemacht, aber der Zeiteinsatz dafür stand in keinem Verhältnis.
Mir macht das Fotografieren selbst einfach NOCH MEHR Spass als die Bearbeitung.
Deswegen hab ich mal eine grobe Regel aufgestellt: Die Nachbearbeitung soll nicht länger dauern als das shooting selbst.
Mit Composings wird das nicht klappen, wenn man sich nicht nur auf zwei drei Bilder beschränkt.
Was mich nämlich noch weniger befriedigt, ist wenn ich einen Haufen supertolle Fotos vom shooting hab und aus Zeitmangel nur eine Hand voll bearbeiten kann.
Die Lösung für mich war, mich auf outdoor und "on location" zu konzentrieren.
Das hat gegenüber Studio viele Vorteile:
- Erstens: kein Studio, das einen Haufen Geld kostet.
- Zweitens: Bearbeitung hält sich in Grenzen, weil man keinen Hiintergrund reinbasteln muss.. der Hintergrund ist einfach da ;-)))
- Und drittens... und das ist für mich mit am wichtigsten: Es BLEIBT spannend ;-) Die Atmosphäre einer coolen location wird man im Studio NIE haben. Wer noch nie in einem abgelegenen verträumten, moosbedeckten Zauberwald ein shooting mit einer "Elfe" hatte, wird das vielleicht nicht nachvollziehen können. Für mich ist es elementarer Bestandteil dieses schönen Hobbys. Oder einfach mal wieder der Kick, in einem abgesperrten Gebäude ein nicht ganz legales shooting zu machen. Oder der Adrenalinschub, wenn man ein shooting "im" Wasser macht und man es gerade noch schafft nach einem Ausrutscher die Kamera am langgestreckten Arm in der Luft zu halten, während man selbst schon komplett unter Wasser ist ;-))) .... Im Studio nicht möglich.
Gruß,
Wolfgang
#31Report
06.10.2012
BIN ICH BLÖD?
Kann ich nicht beurteilen.
Wenn Du 4 Stunden in eine Bildbearbeitung investiertst,
dann ist ja nicht Fotografie dein Hobby sondern Bildbearbeitung.
Dagegen ist nichts zu sagen.
Wenn Dir das nicht gefällt - oder nicht ausfüllt - musst Du was ändern.
Ich würde es dann mit Fotografie udn nicht mit Fotobearbveitung
versuchen. Passt da auch nicht, gehe Bergwandern, Schach spielen oder Tanzen.
Mehr ist nicht zu schreiben.
Heiner
Kann ich nicht beurteilen.
Wenn Du 4 Stunden in eine Bildbearbeitung investiertst,
dann ist ja nicht Fotografie dein Hobby sondern Bildbearbeitung.
Dagegen ist nichts zu sagen.
Wenn Dir das nicht gefällt - oder nicht ausfüllt - musst Du was ändern.
Ich würde es dann mit Fotografie udn nicht mit Fotobearbveitung
versuchen. Passt da auch nicht, gehe Bergwandern, Schach spielen oder Tanzen.
Mehr ist nicht zu schreiben.
Heiner
#32Report
06.10.2012
Original von M.K.Munich
Nujanu...Spaß und Ausgleich zum Alltag...das isses wohl.
Unterschreib. Mehr isses bei mir auch nicht. Und ich hab die Freiheit, es einfach sein zu lassen ...
#33Report
Topic has been closed
Ich fotografiere, ich mache das Make-up, das Styling, Nägel usw. mit der Zeit ist einfach immer mehr dazugekommen um meine Bilder so zu machen, wie ich mir das in meinem Kopf so vorstelle. Es ist einfach für mich immer wieder spannend mit neuen Leuten mein Hobby auszuüben, jeder ist auf seine Art irgendwie anders, bei jedem Shooting immer wieder eine neue Herausforderung.
Ich kann in meinen Bildern einen Stil ausleben und zeigen, den ich als schön empfinde, der mir Spass macht und ja, es ist auch immer wieder ein sehr schönes Gefühl, wenn man für seine Bilder Anerkennung findet, wenn das Model zufrieden ist und sagt ich komme gerne wieder usw.
Es ist positive und selbst bestimmte Lebenszeit die ich erlebe und die kann man eigentlich nicht mit Geld aufwiegen, wenn man für eine Sache richtig brennt. Frag mal einen Segler, was Ihm umgerechnet in der Saison eine Stunde segeln gekostet hat, wenn er Boot, Farbe, Standplatz usw. alles rechnet, nein er wird nicht nachrechnen, er wird segeln gehen ;-)
Die Fotografie ist für mich eine Stufe der Selbstverwirklichung, eine Freiheit die ich in vielen anderen Bereichen des geregelten Lebens nicht finden kann in der Fotografie finde ich Menschen mit gleichen Interessen, gleichen Leidenschaften, da freue ich mich immer wieder drauf, das alles treibt mich immer wieder an :-)
Du musst Dir die Frage selber stellen, was treibt mich an und wenn da von innen nichts mehr kommt, dann ist es wohl Zeit über ein anderes Hobby nachzudenken.